Deutsche Soldaten sollen ihr Testament machen - der Grund ist bedrückend!

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Deutsche Soldaten sollen ihr Testament machen - der Grund ist bedrückend!

News (1 / 1) 18.03.2025 21:28 von Peter Symbolbild imago


Berlin/Litauen – Angesichts wachsender Sicherheitsbedrohungen in Europa rät die Bundeswehr ihren Soldatinnen und Soldaten, sich auf ein Szenario vorzubereiten, das lange undenkbar schien: einen plötzlichen Einsatz im Kriegsfall. Mit der neu eingeführten "Kaltstart-Akte“ sollen Angehörige der Truppe – insbesondere der künftigen Kampfbrigade in Litauen – private Regelungen für den Ernstfall treffen. Hier die traurigen Hintergründe:

48 Stunden bis zum Einsatz: Was Soldaten bedenken müssen

"Stellen Sie sich vor, Sie müssen binnen 48 Stunden 600 Kilometer entfernt einsatzbereit sein. Was geschieht mit Ihren Kindern, pflegebedürftigen Angehörigen oder dem Haustier?“, heißt es in dem 40-seitigen Dokument, das seit Sommer 2023 online verfügbar ist. Die Bundeswehr fordert ihre Soldaten auf, frühzeitig Vorkehrungen zu treffen: von der Regelung der Sorgerechtsfrage bis zur Sicherung von Bankzugängen und Passwörtern. Wehrbeauftragte Eva Högl (SPD) betont die Dringlichkeit: "Die Akte ist eine gute Grundlage, um Familie und Freunde in schweren Zeiten zu entlasten.“ Besonders im Fokus steht die schwere Kampfbrigade , die Deutschland ab 2027 dauerhaft in Litauen stationieren will. Bis zu 4.800 Soldaten sollen dort nur wenige Kilometer von der Grenze zu Belarus entfernt stationiert werden – an vorderster Front im Falle eines russischen Angriffs.

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