Allerdings übt Schnitzer scharfe Kritik an den Plänen der neuen Regierung. Die Erhöhung der Mütterrente, Subventionen für Agrardiesel und die Senkung der Mehrwertsteuer im Gastgewerbe seien ihrer Meinung nach reine "Klientelpolitik“. Diese Maßnahmen generierten kein nachhaltiges Wachstum und lenkten von den dringend benötigten Investitionen in die Verteidigung ab. Ein Streichen eines Feiertags hingegen wäre "als Symbol genau richtig“, so Schnitzer. Welcher Feiertag dafür infrage käme, verriet sie nicht. Doch die Botschaft ist klar: In Zeiten wachsender globaler Unsicherheiten muss Deutschland seine Prioritäten neu justieren.
Die Idee, einen Feiertag in einen Arbeitstag umzuwandeln, mag kontrovers sein. Doch in Anbetracht der aktuellen geopolitischen Lage könnte sie ein symbolischer Schritt sein, um Deutschlands Verteidigung zu stärken. Ob die Bevölkerung bereit ist, diesen Verzicht zu akzeptieren, bleibt abzuwarten.