Das plant Friedrich Merz für Deutschland! Bald Bundeskanzler: Das sind seine Pläne

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Das plant Friedrich Merz für Deutschland! Bald Bundeskanzler: Das sind seine Pläne

News (1 / 1) 02.03.2025 18:46 von Günter Symbolbild imago


Friedrich Merz (CDU), der wahrscheinliche neue Bundeskanzler nach dem Wahlsieg der Union bei der Bundestagswahl 2025, hat ehrgeizige Pläne für die Zukunft Deutschlands. Mit 28,5 Prozent der Stimmen will er nun die Weichen für eine Politik stellen, die wirtschaftliches Wachstum fördern und die Eigenverantwortung der Bürger stärken soll. Doch was bedeuten seine Vorhaben konkret für die Menschen in Deutschland?

Steuersenkungen im Fokus

Ein zentrales Versprechen von Merz ist die Entlastung der Bürgerinnen und Bürger sowie der Unternehmen durch umfassende Steuerreformen. Der steuerfreie Grundfreibetrag soll erhöht werden, während die Steuersätze flacher ausgestaltet werden sollen – insbesondere zu Gunsten mittlerer Einkommen. Auch der Solidaritätszuschlag steht auf der Abschussliste. Unternehmen sollen von niedrigeren Körperschaftsteuern profitieren, um Investitionen anzukurbeln und den Arbeitsmarkt zu beleben. Besonders Familien könnten von einer Reform der Erbschaftsteuer profitieren. Merz plant, Immobilien unter bestimmten Voraussetzungen steuerfrei vererben zu können. „Eltern sollen ihr Zuhause an ihre Kinder weitergeben können, ohne dass diese gezwungen sind, es aus finanziellen Gründen zu verkaufen“, erklärt die CDU. Damit will Merz traditionelle Familienstrukturen stärken und gleichzeitig soziale Ungerechtigkeiten abbauen.

Die "Aktivrente“ als Modell der Zukunft

Bei der Rente setzt Merz auf ein Konzept, das ältere Arbeitnehmer stärker in den Arbeitsmarkt integrieren soll: die sogenannte Aktivrente. „Freiwilliges Arbeiten über das gesetzliche Rentenalter hinaus machen wir attraktiver“, heißt es auf der offiziellen Webseite der CDU. Bis zu einem monatlichen Verdienst von 2.000 Euro soll keine Einkommensteuer fällig werden. Ziel ist es, älteren Menschen mehr finanzielle Flexibilität zu bieten und gleichzeitig dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

Bürgergeld und Migrationspolitik: Ein strengerer Kurs

Das Bürgergeld steht ebenfalls im Fokus von Merz‘ Reformplänen. Der designierte Kanzler kritisiert, dass das aktuelle System zu wenig Anreize für eine Aufnahme von Arbeit bietet. „In jedem zweiten Betrieb sagen Mitarbeiter: ‚Ich gehe jetzt ins Bürgergeld‘“, sagte er bereits im Wahlkampf. Seine Antwort: strengere Sanktionen für Menschen, die angebotene Jobs ablehnen. Durch härtere Regeln will Merz mehr Arbeitslose in den Arbeitsmarkt zurückführen und die Sozialleistungen effizienter gestalten. Auch in der Migrationspolitik verfolgt Merz einen rigorosen Kurs. Illegale Einwanderung soll durch schärfere Grenzkontrollen eingedämmt werden. Asylverfahren sollen beschleunigt und Abschiebungen konsequenter durchgesetzt werden. Die Liste sicherer Herkunftsstaaten will er erweitern, um den Zustrom besser zu steuern. Bereits im Januar legte Merz einen Fünf-Punkte-Plan vor, der dauerhafte Grenzkontrollen, konsequente Zurückweisungen illegaler Einreisen und die Inhaftierung ausreisepflichtiger Personen vorsieht.

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