Berlin – Das politische Beben in der grünen Parteizentrale lässt die Hauptstadt erzittern: Robert Habeck, einst als Hoffnungsträger gefeiert, hat nun eine Bombe platzen lassen und schockt die Partei, hier mehr:
Der 55-jährige Kanzlerkandidat der Grünen verkündete seinen Rückzug aus den Führungsetagen der Partei. "Ich werde keine führende Rolle in den Personaltableaus der Grünen mehr anstreben“, sagte er mit sichtlichem Bedauern. Ein Satz, der wie ein Schlusspunkt wirkt – nicht nur für seine Karriere, sondern auch für das Erbe seiner Ära. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Mit 11,6 Prozent schnitten die Grünen bei der jüngsten Bundestagswahl dramatisch schlechter ab als 2021 (14,8 Prozent), als Annalena Baerbock das Ruder führte. "Es wäre mehr möglich gewesen“, resümierte Habeck bitter. Doch statt eines Triumphs steht nun eine herbe Niederlage im Raum. Sein Ziel, Bundeskanzler zu werden? Krachend verpasst. Und ob er sein Bundestagsmandat annimmt, bleibt vorerst offen.
Während Habeck zurücktritt, scheint sich Annalena Baerbock bereits strategisch neu zu positionieren. Bei der Pressekonferenz am Montag saß sie demonstrativ neben Habeck und mahnte die künftige Regierung zu Tempo: „Europa wartet nicht auf uns.“ Eine klare Botschaft, die zeigt: Sie ist bereit, weiterzumachen – und Druck zu machen. Auffällig: Die amtierenden Partei- und Fraktionschefs waren nirgends zu sehen. Für viele ein Zeichen, dass Baerbock ihre Ambitionen auf den Fraktionsvorsitz der Grünen richtet. Doch stellt sich die Frage: War Habecks Rückzug wirklich freiwillig? Aus Parteikreisen hört man anderes. „Habecks Ergebnis kommt einer Voll-Klatsche gleich“, heißt es hinter vorgehaltener Hand. „Ihm blieb gar nichts anderes übrig, als jetzt den Platz zu räumen.“