Laut der Studie hatten Tesla-Fahrer im Jahr 2024 die meisten Verkehrsdelikte aller untersuchten Marken. Pro 1.000 Fahrer wurden 36,94 Verstöße registriert – darunter befanden sich unter anderem Geschwindigkeitsüberschreitungen, Unfälle, Fahren unter Alkoholeinfluss und andere Ordnungswidrigkeiten. Noch im Vorjahr lag Tesla mit 31,13 Verstößen pro 1.000 Fahrer lediglich auf dem vorletzten Platz.
Dicht hinter Tesla folgt die Marke RAM (33,92 Verstöße), bekannt für ihre großen Pick-ups. Auf Platz drei landet Subaru mit 32,85 Vorfällen. Audi (32,23 Verstöße), Mazda (31,86) und Volkswagen (Platz sechs) schneiden ebenfalls schlecht ab. Die oft als "Dauer-Drängler“ bezeichneten BMW-Fahrer finden sich mit 30,43 Verstößen auf Platz sieben wieder.
Ein besonders alarmierender Teil der Studie befasst sich mit Fahrten unter Alkohol- oder Drogeneinfluss. Hier führt Pontiac mit 3,11 Vorfällen pro 1.000 Fahrer die Negativliste an. BMW-Fahrer (2,57 Verstöße) belegen den zweiten Platz, während Tesla (2,23 Vorfälle) den dritten Rang einnimmt – eine deutliche Verschlechterung, da die Marke in der vorherigen Studie mit nur 1,02 Verstößen noch auf Platz 20 lag. Ob diese Zahlen die Vorurteile über bestimmte Autofahrer bestätigen oder widerlegen, bleibt offen. Fest steht jedoch: Die Wahl der Automarke sagt offenbar mehr über das Fahrverhalten aus, als viele denken.