Ermittlungsfehler im Fall Rebecca Reusch - Brisante Mails decken Fehler der Ermittler auf

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Ermittlungsfehler im Fall Rebecca Reusch - Brisante Mails decken Fehler der Ermittler auf

Blaulicht (1 / 1) 17.02.2025 09:28 von Tim Symbolbild imago


Sechs Jahre nach dem Verschwinden von Rebecca Reusch aus Berlin bleibt ihr Schicksal ungeklärt. Doch interne Informationen eines Polizeibeamten sorgten 2024 für Aufsehen - denn es gab massive Ermittlungsfehler! War es so gewollt - hier mehr:

Polizei-Insider kritisiert schleppende Ermittlungen

Seit dem 18. Februar 2019 fehlt von Rebecca jede Spur. Die Behörden stehen weiterhin vor einem Rätsel, während die Hoffnung auf eine Aufklärung immer weiter schwindet. Im März 2024 meldete sich ein Polizist, den wir als Dirk B. bezeichnen, mit brisanten Informationen zu Wort. Er kritisierte erhebliche Verzögerungen bei der Analyse entscheidender Daten und ging damit bewusst an die Öffentlichkeit – nach eigenen Angaben, um seine Kollegen "wachzurütteln“. Sein zentraler Vorwurf: Die Berliner Ermittler hätten die wichtigen Handy-Daten von Google erst mit erheblicher Verzögerung angefordert. Laut "Berliner Zeitung“ wurde das Gesuch erst im Herbst 2020 gestellt, die Daten jedoch erst im Frühjahr 2021 übermittelt – also zwei Jahre nach Rebeccas Verschwinden. Die Entschlüsselung zog sich zudem bis ins Jahr 2023 hin. Dirk B. hält diese Zeiträume für unverständlich: "Solche Anfragen müssen sofort erfolgen, insbesondere wenn ein Mädchen als vermisst gilt und die Umstände auf ein Gewaltverbrechen hindeuten.“ Er verweist darauf, dass Google in dringenden Fällen binnen weniger Wochen, in Notfällen sogar innerhalb von Stunden, antworten könne.

Hat ein Polizeibeamter die Ermittlungen erst angestoßen?

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